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| Reisetagebuch |
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Nach einer siebzehnstuendigen Zugfahrt sind wir endlich angekommen! Die Sonne scheint, es ist warm und wir wurden soeben freundlich im Hostel `Helvetia` empfangen. In ca. einer halben Stunde machen wir uns auf die Socken, um Warschau unsicher zu machen.
Macht euch gefasst auf mehr :-)
Melanie und Nico |
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Gestern haben wir Warschau erkundet, eine grosszuegige, schoene Stadt. Sind sehr begeistert, leider reisen wir heute schon ab.
"Insider-Tipp" fuer Restaurants: U kucharzy
"Insider-Tipp" fuer clubbing: Opium
So, unsere zeit fuers Internet ist fast um... muessen uns also beeilen.
liebe Gruesse aus Warschau. |
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Wir sind heute morgen pünktlich in Minsk angekommen. Die Nacht war kurz, der Lärm, die Hitze und die strengen Zollbeamten machten uns zu schaffen. Unser Lehrer Sergei und unsere "Gasteltern" haben uns am Bahnhof abgeholt, was ich sehr begrüsste.
Meine "Gastmutter", Marina, ist eine hübsche, 20-jährige Russin, die eine halbe Autostunde vom Zentrum, am Stadtrand lebt.
Während der Fahrt ist mir aufgefallen, wie sauber Minsk ist... überall sind Putzkommandos zu sehen. Was mir auch gefällt, sind die grossen Plätze und Parks.
Überrascht war ich ebenfalls von der Wohnung meiner Gastfamilie: Oberster Stock eines sozialistischen Wohnblocks (Ich nenne es Penthouse :-)),4-5 Zimmer, zwei riesige Flatscreen-TVs, überall hängen Souvenirs von Reisen nach Schweden, Belgien, Österreich und sogar Thailand.
Nachdem ich etwas gegessen hatte, gingen Marina und ich mit der Metro ins Zentrum. Da man keine weissrussischen Rubel ins Land einführen darf, ging ich auf die Bank und wurde fast Millionär (3000 Rubel entsprechen einem US-Dollar). Wir spazierten eine Weile durch die Stadt und gingen dann etwas essen. Eine weitere Überraschung bieteten die Preise: 0.5l-Flasche Coca-Cola, 2900 Rubel/90 Rappen, meine Kartoffel-Bliny, 17000 Rubel/ca. 6 Franken.
Jetzt bin ich sehr müde von der Reise, unserem Stadtspaziergang, dem üppigen Essen und natürlich von der russischen Sprache, die mir als Berner ein wenig zu schnell gesprochen wird (Wird aber eine gute Herausforderung für uns alle). Deshalb ruhe ich mich jetzt aus, schliesslich muss ich heute Abend das WM-Endspiel schauen, das hier in jeder Bar gezeigt wird.
Nico |
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Minsk gefaellt uns von Tag zu Tag mehr. Die Stadt ist sauber, erstaunlicherweise gruen und echt riesig. Wir haben uns schon in die weissrussische Kueche vorgewagt und sind, wenn auch nicht begeistert, davon ueberzeugt.
Unsere Gastfamilien sind alle nett, zuvorkommend und sehr hilfsbereit, gemeinsam mit ihnen wurden schon die ersten Karaokebars und Discos ausgetestet, Wohnungen renoviert, Zoos besucht und Babuschkas auf ihren Datschas geholfen.
Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, GAR keine Frage! :)
Nico, Anna-Sofia und Irina |
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Für's erste Wochenende haben wir uns eine Reise ins vier Stunden entfernte Vilnius gegönnt. Der Unterschied zu Minsk gross, jedoch gefallen uns allen beide Städte gut. Leider haben wir keine Zeit mehr, um einen längeren Beitrag zu schreiben, weil wir aus der Jugendherberge auschecken müssen, ein grosser, halbnackter, kahlrasierter Holländer setzt uns bereits unter Druck.
Das war's wieder für diesmal!
Calum und Irina |
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Minsk... again, 21. Juli 2010
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Hallo fleissige Mitleser (sollte es welche geben ;))
Wir sind zurueck in Minsk. Und was ich noch zu dem vorherigen Eintrag sagen will: Der halbnackte Holländer war extrem nett und herzig ;P Das Hostel war sehr gut. Es heisst Jimmy Jump, für alle die mal eine Reise nach Vilnius machen wollen.
So... wir sind also von Vilnius halb lebend, halb tot zurück gekommen, weil der Zug die reinste Banja war (für alle dies nicht wissen: Das ist eine SAUNA) Es war wirklich schrecklich. Ich glaube ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass wir alle selten so geschwitzt haben. Aber wie schon gesagt: Vilnius ist eine echt tolle Stadt.
Zurück in Minsk wurden wir alle (ausser Irini-putz) von unseren Gasteltern abgeholt. Glücklicherweise, denn nach dieser ermüdenden Reise mit unfreundlichen Grenzkontrolleuren, waren wir alle todmüde.
Erfolgreich haben wir den Minsker Alltagstrott wieder aufgenommen und unsere Tage scheinen wie im Fluge zu vergehen. Wir hatten schon die Vermutung aufgestellt, dass der kontrollsüchtige Lukaschenka seine Hand im Spiel hat und an den Uhren herumtüftelt...
Ein typischer Tagesablauf in Minsk sieht so aus:
7:30 Uhr: Aufstehen. Duschen (eiskalt, wegen der Hitze). Frühstücken (Köstlichkeiten wie Kartoffeln und Hackbraten vom Vortag, oder einfach sörok. Das ist eine Art Frischkäse mit beliebigem Geschmack. Ein absolutes Muss, wenn man in Minsk ist)
8:15 Uhr: Von zu Hause weggehen. Schliesslich sind die Distanzen hier ganz andere als wir sie von Bern her kennen.
9:00 Uhr: Der Unterricht mit Sergej beginnt. Wir kontrollieren die Hausaufgaben, sprechen Dialoge, über unser Privatleben und Politik. Nebenbei versuchen wir auch die Tiefen der russischen Grammatik zu ergründen.
14:00 Uhr: Mittagessen in der Stadt. Lieblingslokal: lido. Billig, riesige Auswahl, köstlich. Beim verdauen kann es schon vorkommen, dass wir uns die Zeit mit Stadt-Land-Fluss vertreiben.
14:00-20:00 Uhr: Die Stadt erkunden, Märkte besuchen, lebenswichtige Abkühlmittel einkaufen, Matrjoschkas suchen, Internetkaffees unsicher machen, ins Kino gehen und nichts verstehen, usw
ca. 21:30 Uhr: Abendessen. Je nach dem wann die ganze Familie eingetroffen ist.
00:00 Uhr: z z z
Mit lieben Grüssen aus Minsk,
Anna-Sofia (mit rechtschreiberischer und stilistischer Unterstützung von Irina :D) |
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Und wiedereinmal hat es uns ins Internet verschlagen und wiedereinmal bleiben nur noch wenige Minuten um von unserem Leben hier in Minsk zu berichten.
Das Wochenende haben wir alle getrennt verbracht, bis auf einige kurze Treffen bei denen ich z.B. erfahren habe, dass Calum eine Art Hausarrest hat und Nico nur noch bis um 11 Uhr Abends draussen bleiben darf... bin schockiert.
Wenigstens sind Meine Gastgeber total nette Menschen.
Am Wochenende waren wir bei zwei seen und haben uns gebraeunt und gebadet, haben Pferde gefuettert, sind eisgelaufen (!!!in einer halle... 10 Grad hatte es da... Tanja und ich sind fast erfroren) und dann waren wir noch in einem typisch belarussischen Unterwaescheladen.
Heiss ist es nachwievor, aber man gewoehnt sich daran. Und es ist einfach unglaublich, dass uns nur noch 5 Tage hier in Minsk bleiben. Ploetzlich bekommt man das Gefuehl, die Zeit reiche gar nicht mehr fuer alles...
Eine Matrjoschka ist eine Holzpuppe die man oeffnen kann und dann kommen immer kleinere Holzpuppen heraus... Uneingeweihte nennen sie oft babuschkas. ist aber falsch.
liebe gruesse aus minsk <3 |
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Oh Gott... Es REGNET!! :D das heisst fuer uns endlich mal ein wenig Abkuehlung.
Heute haben wir mit Sergej eine Stadt-Ralley gemacht (Sergej ist uebrigens unser Lehrer hier, ich weiss nicht ob wir das schon erwaehnt hatten). Auf jeden Fall wars recht interessant. Wir waren in zwei Gruppen geteilt: Maedchen gegen Burschen. Und da Wir (Melanie, Irinuschka und ich) viel kommunikativer sind als die Herren, haben wir gewonnen :D
Morgen ist Calums 18. Geburtstag, den wir im Goszi-Pub feiern gehen (Mit live-musik). Diesen Pub haben mir Tanja und Stas empfohlen und ich bin so lange darauf herumgeritten, bis der Rest der Klasse sich meinem Willen gefuegt hat... naja ganz so dramatisch wars nicht...
Haben wir schon unser Lieblingsrestaurant Lido erwaehnt? Sehr koestlich und fuer unsere verhaeltnisse alles zu Spottpreisen erhaeltlich. Eine grosse Portion, wie beispielsweise Nico sie taeglich verdrueckt, kostet dort laeppische 6 Franken.... :)
Anna-Sofia |
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In Minsk regnet es grad in Strömen, was die Stadt um einiges armseliger und kommunistischer ausehen lässt. Das gefällt uns noch. Wir gehen jetzt wieder ins Lido!
Calum und Irina |
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Gymi Kirchenfeld
Gruppensprachkurs in Minsk - Sommer 2010
Ich spreche:
Deutsch Französisch Englisch Englisch
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